Sie sind hier: Welt
Dienstag, 25. Juli 2017

Moment der Woche

Schneckenakrobatik

Leichtes nach oben - Dachboxen und ihre Tücken

DEKRA warnt vor Do-it-yourself bei Dachboxen - Zulässige Dachlast nicht überschreiten - Empfehlung: Mit Dachbox nicht schneller als 130 km/h

Die Sachverständigen von DEKRA warnen vor Do-it-yourself-Lösungen bei der Montage von Auto-Dachboxen. Bei baulichen Veränderungen oder der Verwendung von nicht-originalen Teilen steigt das Unfallrisiko, zudem geht in der Regel die Gewährleistung oder Haftung des Herstellers für Schäden oder Unfälle verloren.

„Wenn es mit Kind und Kegel in den Urlaub geht, sind Dachboxen für viele eine willkommene Ergänzung, denn im Kofferraum wird der Platz immer knapp“, sagt Martin Kugele, Unfallsachverständiger bei DEKRA.

Opens internal link in current windowmehr

Aus der Balance heraus agieren

Seminare im August in der Pfalzakademie Lambrecht

Die Pfalzakademie Lambrecht bietet im August einige Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung. So heißt es am Samstag, 19. August, „Zur Ruhe kommen“; der Atemtherapeut und Heilpraktiker Klaus Eitel zeigt, wie man durch bewusstes Atmen und achtsames Meditieren zur inneren Balance und einem ruhigen Geist kommt. Er vermittelt, wie man seine Grenzen festigt und sein Gleichgewicht wieder erlangt. Dabei setzt er im eigenen Geist, bei den eigenen Gedanken und Gefühlen, in den inneren Bildern und Erwartungen an. Um „Selbst- und Zeitmanagement“ geht es am 22. und 23. August mit Pfalzakademie-Leiter Dr. Uwe Schwab.

Opens internal link in current windowmehr

Metallgestaltung Schary als Partner anerkannt

Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen erhält Biosphärenmesser aus Damaszenerstahl

Die Metallgestaltung Schary in Hinterweidenthal ist neuerdings als Partnerbetrieb des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen anerkannt. Manfred Schary beherrscht eine ganz besondere alte Schmiedekunst. Diese hat er 2005 von dem Trippstadter Kunstschmiedemeister Heinz Denig an der Meisterschule für Handwerker in Kaiserslautern gelernt, wo sich Schary bereits fünf Jahre zuvor auf seine Meisterprüfung im Metallbaufach vorbereitet hatte. Sein Wissen gibt der 51-Jährige gerne weiter, und so bietet er mindestens einmal im Monat Kurse für zwei bis vier Personen an, in denen die Teilnehmer im Laufe von zwei bis drei Tagen ihr eigenes Messer aus Damaszenerstahl schmieden können.

Opens internal link in current windowmehr

Bewerbungsfrist für Pfalzpreis Kunsthandwerk verlängert

Bezirksverband Pfalz fördert acht Initiativen

Bewerbungen und Vorschläge nun bis zum 20.Juli möglich

Der Bezirksverband Pfalz hat die Bewerbungsfrist für den Pfalzpreis Kunsthandwerk nochmals verlängert: Bewerbungsunterlagen können nun bis zum 20. Juli abgegeben werden. Der Pfalzpreis für Kunsthandwerk wird als Hauptpreis (10.000 Euro) und Nachwuchspreis (2.500 Euro) vergeben. Um die Haupt- und Nachwuchspreise kann man sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden; dabei sollte ein sachlicher oder persönlicher Bezug zur Pfalz bestehen. Über die Vergabe der Preise entscheidet jeweils eine Jury. Sie kann pro Preis bis zu fünf Nominierte benennen; diese erhalten einen Anerkennungspreis von 500 beziehungsweise 200 Euro. Weitere Informationen, darunter die Richtlinien zu den Pfalzpreisen sowie Anmeldeformulare, finden sich im Internet unter www.pfalzpreise.de.

Opens internal link in current window mehr

Leichtes nach oben - Dachboxen und ihre Tücken

DEKRA warnt vor Do-it-yourself bei Dachboxen - Zulässige Dachlast nicht überschreiten - Empfehlung: Mit Dachbox nicht schneller als 130 km/h

Die Sachverständigen von DEKRA warnen vor Do-it-yourself-Lösungen bei der Montage von Auto-Dachboxen. Bei baulichen Veränderungen oder der Verwendung von nicht-originalen Teilen steigt das Unfallrisiko, zudem geht in der Regel die Gewährleistung oder Haftung des Herstellers für Schäden oder Unfälle verloren.

„Wenn es mit Kind und Kegel in den Urlaub geht, sind Dachboxen für viele eine willkommene Ergänzung, denn im Kofferraum wird der Platz immer knapp“, sagt Martin Kugele, Unfallsachverständiger bei DEKRA. „Aber Vorsicht! Wenn man Träger, Box und Ladung nicht ausreichend befestigt, können sie sich vom Autodach lösen und einen schweren Unfall verursachen.“

Für eine sichere Montage sind unbedingt die Bedienungsanleitung der Boxen-Herstellers zu beachten und das mitgelieferte Spezialwerkzeug zu verwenden.

Auch die passenden Originalteile gehören dazu. Lastenträger und Box müssen exakt aufeinander abgestimmt sein, damit die Box auch bei höherer Geschwindigkeit fest sitzt. Bei gebrauchten Boxen ist auf saubere Kontaktstellen und sicheren Sitz zu achten. Keinesfalls sollte man mit baulichen Veränderungen, zum Beispiel zusätzlichen Bohrungen, in die Stabilität des Systems eingreifen.

Auch bei der Zuladung heißt es aufgepasst. Es dürfen nicht mehr Kilo aufs Dach als der Autohersteller laut Betriebsanleitung erlaubt. Bei der aktuellen Mercedes-C-Klasse zum Beispiel sind es 75 Kilo, beim VW Passat 100 Kilo. Achtung: Die vom Hersteller angegebene maximale Dachlast ist das Gewicht von Basisträger, Box und Ladung zusammen.

Deshalb ist beim Beladen der Dachboxen Köpfchen gefragt. Die Oberstübchen, die teils mehr als 600 Liter fassen, eignen sich gut für leichtes, voluminöses Gepäck; schwere Teile dagegen sind weit unten im Kofferraum am besten aufgehoben. Das kommt auch dem Fahrverhalten des Fahrzeuges zugute.

Ratsam ist, das Gepäck in der Box gleichmäßig zu verteilen und mit Anti-Rutsch-Matten, Spanngurten und Fangnetzen gegen Verrutschen zu sichern. Tipp: Wer Kleidung in die Spitze der Box packt, sorgt dafür, dass eventuell nach vorn rutschende Teile weich abgefangen werden.

Metallgestaltung Schary als Partner anerkannt

Aus Damaszenerstahl und heimischem Holz: das Biosphärenmesser mit Birnenholz
Neuer Partner des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen (von links): Jürgen und Manfred Schary

Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen erhält Biosphärenmesser aus Damaszenerstahl

Die Metallgestaltung Schary in Hinterweidenthal ist neuerdings als Partnerbetrieb des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen anerkannt. Manfred Schary beherrscht eine ganz besondere alte Schmiedekunst. Diese hat er 2005 von dem Trippstadter Kunstschmiedemeister Heinz Denig an der Meisterschule für Handwerker in Kaiserslautern gelernt, wo sich Schary bereits fünf Jahre zuvor auf seine Meisterprüfung im Metallbaufach vorbereitet hatte. Sein Wissen gibt der 51-Jährige gerne weiter, und so bietet er mindestens einmal im Monat Kurse für zwei bis vier Personen an, in denen die Teilnehmer im Laufe von zwei bis drei Tagen ihr eigenes Messer aus Damaszenerstahl schmieden können. Bei 1.100 bis 1.200 Grad wird der Stahl teigig und schweißbar. Danach wird der Stahl mit Buchenholzasche und getrocknetem und gesiebtem Bachsand umhüllt; beides schmilzt und bildet eine Schutzschicht um den Stahl, die verhindert, dass Luft an ihn kommt, was die Feuerverschweißung gefährdet. Das hochglühende Stahlpaket wird schließlich durch Schläge mit dem Federhammer verschweißt. Diese Prozedur wird so häufig wiederholt, bis zwischen 100 und 400 Lagen entstehen. Daraus wird dann von Hand ein Messer oder eine Axt gestaltet. Zum 25-jährigen Jubiläum des Biosphärenreservats hat Manfred Schary ein Biosphärenmesser aus 200-lagigem Damaszenerstahl geschmiedet, das einen Griff aus heimischem Holz besitzt. Zusammen mit einem Lederetui ist es für 245 Euro erhältlich. Manfred Schary ist seit Jahren auch im Naturschutz aktiv. Vor drei Jahren hat er eine Forellenteichanlage im Storrbachtal bei Salzwoog er worben, wo er nun eine Forellenzucht betreibt. Die Fische wachsen in kristallklarem Wasser aus eigenen Quellen auf, und auch die Uferzone der Teiche ist naturbelassen. Darüber hinaus pflegt er die Teufelstisch-Tour, den zertifizierten Premiumwanderweg, der an Hinterweidenthal vorbeiführt.

Bei den Partnerbetrieben des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen handelt es sich um rund 50 Betriebe verschiedenster Branchen aus der Region, die bestimmte Nachhaltigkeitskriterien erfüllen und deshalb mit dem Partner-Logo des Biosphärenreservates werben dürfen. Zertifiziert werden die Betriebe von der Geschäftsstelle des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen in Lambrecht, einer Einrichtung des Bezirksverbands Pfalz. Dort ist auch eine Broschüre erhältlich, die die Partnerbetriebe vorstellt, Telefon 06325 9552-0, info@pfaelzerwald.de. Sie lässt sich auch auf der Homepage des Biosphärenreservats (www.pfaelzerwald.de) unter der Rubrik „Genießen“ herunterladen.

Aus der Balance heraus agieren

Seminare im August in der Pfalzakademie Lambrecht

Die Pfalzakademie Lambrecht bietet im August einige Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung. So heißt es am Samstag, 19. August, „Zur Ruhe kommen“; der Atemtherapeut und Heilpraktiker Klaus Eitel zeigt, wie man durch bewusstes Atmen und achtsames Meditieren zur inneren Balance und einem ruhigen Geist kommt. Er vermittelt, wie man seine Grenzen festigt und sein Gleichgewicht wieder erlangt. Dabei setzt er im eigenen Geist, bei den eigenen Gedanken und Gefühlen, in den inneren Bildern und Erwartungen an. Um „Selbst- und Zeitmanagement“ geht es am 22. und 23. August mit Pfalzakademie-Leiter Dr. Uwe Schwab. Da beides von der eigenen Persönlichkeitsstruktur, den eigenen Zielen und Werten abhängt, geht es im Seminar darum, sich selbst besser kennen zu lernen. Auf dieser Grundlage entwickeln die Teilnehmer individuelle Strategien für die Tages-, Wochen- und Jahresplanung. „Fit im Vorsitz – Kompetenz in Organisation und Führung“ am 28./29. August wendet sich an Vorsitzende von Betriebs- und Personalräte sowie Mitarbeitervertretungen. Der Kommunikations- und Wirtschaftspsychologe Alexander Preidt erläutert das Führen unter Gleichen; die Teilnehmer erarbeiten einen auf ihre besondere Situation abgestimmten Führungsstil und lernen, Konflikte im Gremium zu vermeiden oder zu lösen und die Gremienarbeit effektiver, effizienter und insgesamt erfolgreicher zu gestalten.

Eine Schreibwerkstatt mit dem Titel „Texte verfassen mit Freude und Leichtigkeit“ bietet die Germanistin, Lektorin und Autorin Dr. Dorothée Leidig vom 28. August bis 1. September. In dieser Schreibwoche erhalten die Teilnehmer professionelles Handwerkszeug für ein leichtes und freudvolles Schreiben. Sie entdecken neue Inspirationsquellen, experimentieren mit verschiedenen Möglichkeiten, in den Schreibfluss zu kommen, wenden vielfältige Schreibtechniken an und erproben neue Begegnungen mit ihrem eigenen Schreiben. „Balance für Vielbeschäftigte – Wenn du es eilig hast, geh‘ langsam“ am 29./30. August ist ein „Walkshop“, der den bewussten Gang durch die Natur ermöglicht, die als Vorbild und Kraftquelle dient. Die Erlebnispädagogin Katja Dienemann bringt hilfreiche Denk- und Verhaltensmuster näher und bietet Phantasiereisen sowie Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen an. Das „Digitale Notizbuch“, wie OneNote von Microsoft, das sich für Smartphones und Tablets anbietet, steht am Freitag, 25. August, mit der EDV-Dozentin Andrea Haalboom auf dem Programm.

Erzieher können sich am Dienstag, 22. August, mit „Ritualen und rituellen Handlungen für Kinder“ beschäftigen. Sie erfahren viel über die Bedeutung und den Sinn von Ritualen als auch deren sinnvolle Anwendung im Kita-Alltag, aber auch deren negative Seite. Sie helfen den Kindern, die Zeit zu strukturieren und sich zu orientieren. Die Gymnastiklehrerin und Motopädin Kyra Albers geht am Mittwoch, 23. August, auf die „Entspannung für kleine Racker“ ein. Erzieher lernen praxisorientiert ohne viel Theorie eine Vielzahl von Entspannungs- und Bewegungsspielen, Phantasiereisen und Körperwahrnehmungsübungen kennen, mit denen Kinder Ausgleich und Entspannung finden. Informationen zu allen Veranstaltungen, zu denen man sich umgehend anmelden sollte, finden sich unter www.pfalzakademie.de. Das Bildungshaus des Bezirksverbands Pfalz, das mit seiner Lage im Grünen auch einen hohen Freizeitwert bietet, ist über die Telefonnummer 06325 1800-0 und per Mail an info@pfalzakademie.bv-pfalz.de zu erreichen.

Bewerbungsfrist für Pfalzpreis Kunsthandwerk verlängert

Meisterstück der Handwerkskunst: Wandhängende Schmuckschatulle von Philippe Heinrich, Gewinner des Nachwuchspreises Kunsthandwerk

Bewerbungen und Vorschläge nun bis zum 20.Juli möglich

Der Bezirksverband Pfalz hat die Bewerbungsfrist für den Pfalzpreis Kunsthandwerk nochmals verlängert: Bewerbungsunterlagen können nun bis zum 20. Juli abgegeben werden. Der Pfalzpreis für Kunsthandwerk wird als Hauptpreis (10.000 Euro) und Nachwuchspreis (2.500 Euro) vergeben. Um die Haupt- und Nachwuchspreise kann man sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden; dabei sollte ein sachlicher oder persönlicher Bezug zur Pfalz bestehen. Über die Vergabe der Preise entscheidet jeweils eine Jury. Sie kann pro Preis bis zu fünf Nominierte benennen; diese erhalten einen Anerkennungspreis von 500 beziehungsweise 200 Euro. Weitere Informationen, darunter die Richtlinien zu den Pfalzpreisen sowie Anmeldeformulare, finden sich im Internet unter www.pfalzpreise.de.

Für den Pfalzpreis Kunsthandwerk sind Arbeiten aus allen Bereichen des Handwerks zugelassen. Bewerber und Vorgeschlagene für den Hauptpreis müssen eine handwerkliche Befähigung, etwa Gesellenprüfung oder gleichwertige Qualifikation, erworben haben. Für den Nachwuchspreis kann sich auch bewerben, wer derzeit noch eine Ausbildung in einem formgestaltenden Handwerk absolviert. Die Wettbewerbsteilnehmer dürfen maximal sieben selbst entworfene und ausgeführte Arbeiten, die seit 2014 entstanden sind, abgeben. Alle Arbeiten sind zunächst in Form von Fotos zusammen mit den ausgefüllten Bewerbungsunterlagen einzureichen. Eine Auswahl der Objekte ist im Wadgasserhof des Stadtmuseums Kaiserslautern vom 27. Oktober bis 23. November zu sehen. Ansprechpartner für Fragen und Bewerbungen ist die Handwerkskammer der Pfalz, Andrea Schmitt, Am Altenhof 15, 67655 Kaiserslautern, Telefon 0631 3677-222, aschmitt@hwk-pfalz.de.

Der Bezirksverband Pfalz vergibt die Pfalzpreise im Rahmen einer öffentlichen Pfalzpreis-Gala am Sonntag, 12. November, um 18 Uhr im Pfalztheater Kaiserslautern. Bis zu diesem Zeitpunkt bleiben die Preisträger geheim, die neben dem Preisgeld auch eine Trophäe und eine Urkunde erhalten.