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Samstag, 27. Mai 2017

Moment der Woche

Trauminseln in Gefahr

Die Zeit des Aufschiebens ist vorbei

Die Erderhitzung hat schon heute gravierende Folgen für Mensch und Natur weltweit. Doch einige Regionen sind stärker betroffen als andere, zum Beispiel der Inselstaat Fidschi: Steigt der Meeresspiegel weiter an, verlieren die Bewohner dort ihre Heimat. Der Petersberger Klimadialog, der am Montag in Berlin beginnt, findet in diesem Jahr auf gemeinsame Einladung Deutschlands und Fidschis statt. Der Inselstaat leitet dieses Jahr die internationalen Klimaverhandlungen. „Wir brauchen dringend konkrete Taten, um die Erderhitzung möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen“, sagt Alfred Ralifo vom WWF Pacific. „Sonst werden nicht nur die Menschen im Pazifik heimatlos. Weltweit leiden die Menschen jetzt schon unter den Folgen der Klimakatastrophe.“

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„Uff die Bäm, die Pälzer kumme“

Vortrag im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde

Das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde lädt gemeinsam mit der Bezirksgruppe Kaiserslautern im Historischen Verein der Pfalz zu einer Vortragsreihe ein. Am Mittwoch, 7. Juni, um 19 Uhr hält dazu Dr. Wolfgang Müller einen Vortrag mit dem Titel „„Uff die Bäm, die Pälzer kumme – Volksabstimmungen und eine neue europäische Universität.

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CDU und CSU verhindern Gesetz zur Flexibilisierung der Teilzeit

Wie verschiedene Medien berichten, sind die Verhandlungen der großen Koalition um eine Flexibilisierung der Teilzeit gescheitert. Dietmar Muscheid, Vorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz / Saarland, bedauert dies:

„Obwohl es im Koalitionsvertrag vereinbart war, hat die Union die Flexibilisierung der Teilzeit scheitern lassen.

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Trauminseln in Gefahr

Die Erderhitzung bedroht Fidschi © iStock/Getty Images

Die Zeit des Aufschiebens ist vorbei

Die Erderhitzung hat schon heute gravierende Folgen für Mensch und Natur weltweit. Doch einige Regionen sind stärker betroffen als andere, zum Beispiel der Inselstaat Fidschi: Steigt der Meeresspiegel weiter an, verlieren die Bewohner dort ihre Heimat. Der Petersberger Klimadialog, der am Montag in Berlin beginnt, findet in diesem Jahr auf gemeinsame Einladung Deutschlands und Fidschis statt. Der Inselstaat leitet dieses Jahr die internationalen Klimaverhandlungen. „Wir brauchen dringend konkrete Taten, um die Erderhitzung möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen“, sagt Alfred Ralifo vom WWF Pacific. „Sonst werden nicht nur die Menschen im Pazifik heimatlos. Weltweit leiden die Menschen jetzt schon unter den Folgen der Klimakatastrophe.“

Der Petersberger Klimadialog bietet die Möglichkeit, dass Industriestaaten, die zu großen Teilen für die Erderhitzung verantwortlich sind, und vom Klimawandel besonders betroffene Länder wie Fidschi noch enger zusammenarbeiten. „Diese Möglichkeit gilt es zu nutzen. Uns bleibt keine Zeit mehr, Entscheidungen und Taten länger aufzuschieben“, sagt Kristin Reißig, Referentin für internationale Klimapolitik beim WWF Deutschland. „Alle Länder müssen dazu beitragen, die in Paris beschlossenen Klimaziele einzuhalten. Wir alle stehen in der Pflicht, die besonders gefährdeten Regionen vor dem Untergang zu bewahren. Für Deutschland bedeutet das unter anderem, schnell von der Kohle abzukehren.“

Während der UN-Klimagespräche in Bonn, die vergangene Woche zu Ende gegangen sind, hat die internationale Staatengemeinschaft bereits Fortschritte auf dem Weg in eine klimafreundliche Zukunft gemacht. „In Berlin geht es jetzt darum, die Weichen für eine erfolgreiche Klimakonferenz Ende des Jahres zu stellen. Es gilt, Strategien weiterzuentwickeln, wie eine Erderhitzung mit katastrophalen Auswirkungen noch zu vermeiden ist und nachhaltige Entwicklung aussehen kann.“

Nachhaltige Entwicklung bietet große Chancen: Am Dienstag wird die OECD im Rahmen des Klimadialogs einen Bericht zu dem Thema vorstellen, „Investing in Climate – Investing in Growth“. „In dem Bekenntnis zu einer klimasicheren Zukunft liegt ein immenses Potenzial“, sagt Reißig. „Energie aus Sonnen- und Windkraft etwa ist unerschöpflich, günstig und sauber – und damit Grundlage für gesundes Wachstum.“

Zum achten Petersberger Klimadialog vom 22. bis 23. Mai haben Deutschland und Fidschi Minister aus rund 35 Staaten eingeladen. Dabei steht auch die Vorbereitung der UN-Klimakonferenz COP23 auf der Agenda, die unter Fidschis Präsidentschaft im November in Bonn stattfindet.(ps)

„Uff die Bäm, die Pälzer kumme“

Vortrag im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde

Das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde lädt gemeinsam mit der Bezirksgruppe Kaiserslautern im Historischen Verein der Pfalz zu einer Vortragsreihe ein. Am Mittwoch, 7. Juni, um 19 Uhr hält dazu Dr. Wolfgang Müller einen Vortrag mit dem Titel „„Uff die Bäm, die Pälzer kumme – Volksabstimmungen und eine neue europäische Universität. Ein Streifzug durch die bewegte Geschichte der Saarregion“ im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern, Benzinoring 6. Der Eintritt ist frei. Unter dem Motto „Uff die Bäm, die Pälzer kumme“ bietet der Leiter des Archivs der Universität des Saarlandes, Archivoberrat Dr. Wolfgang Müller (Kaiserslautern), einen Streifzug durch die bewegte Geschichte der Saarregion und beleuchtet dabei insbesondere die beiden wegweisenden Volksabstimmungen vom 13. Januar 1935 und vom 23. Oktober 1955 sowie die Entwicklung der 1948 gegründeten Universität des Saarlandes.(ps)

CDU und CSU verhindern Gesetz zur Flexibilisierung der Teilzeit

Wie verschiedene Medien berichten, sind die Verhandlungen der großen Koalition um eine Flexibilisierung der Teilzeit gescheitert.

Dietmar Muscheid, Vorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz / Saarland, bedauert dies:

„Obwohl es im Koalitionsvertrag vereinbart war, hat die Union die Flexibilisierung der Teilzeit scheitern lassen. CDU und CSU machen damit unmissverständlich klar, dass sie die Interessen der Arbeitgeber über die Interessen der Arbeitnehmerschaft stellen. Gleichzeitig wird von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern immer größere Flexibilität erwartet – das passt nicht zusammen! Mit einer Quote von 82,4% sind es in Rheinland-Pfalz vor allem Frauen, die in Teilzeit arbeiten. Das Einknicken der Union vor den Arbeitgebern trifft also vor allem die Frauen im Land, die Mütter und ihre Kinder. Als Gewerkschaften stellen wir uns an ihre Seite und werden nun besonders laut für ein modernes Teilzeitgesetz streiten.“

Zum Hintergrund:

Laut Bundesagentur für Arbeit waren in Rheinland-Pfalz im September 2016 389.950 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Teilzeit beschäftigt.

Das entspricht 28,1% aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Land. 321.417 oder 82,4% von ihnen waren Frauen, 68.533

oder 17,6% waren Männer. Im Jahr 2001 lag die Zahl der Teilzeitbeschäftigten noch bei 210.293. (ps)